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Sonntag, 18. November 2018
   
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Theodizee; 01
Jahr: 2016
Übergeordnetes Werk: :in Religion
verfügbarverfügbar
Exemplare
StandorteStatusFristVorbestellungen
Standorte: inrel 01/2016 Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Angesichts der Unauflöslichkeit der Frage nach dem Leid, kann man nicht bei Erklärungsversuchen stehen bleiben, sondern muss sich zum Leid verhalten und nach Umgangsmöglichkeiten suchen. Drei Ansätze sind besonders in den Blick zu nehmen. Zuallererst braucht es Möglichkeiten, seine Klage zum Ausdruck zu bringen und vor Gott zu tragen. Neben der Klage Hiobs und der Klage Jesu am Kreuz bieten insbesondere die Psalmen in der biblischen Tradition verankerte Formen. Ausgehend von der Klage kann Trost bei Gott gefunden werden. Doch erst wenn es gelingt, nicht bei der Klage zu verharren, sondern angesichts des Leids zu fragen, was getan werden kann, kommt es zu einem aktiven Umgang mit dem Leid. "Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen." (Gal 6, 2) Einander im Leid beizustehen, Trost zu spenden und Widerstand angesichts des Leids zu leisten, ist somit erste Aufgabe. Von hier aus kann auch ein dritter Ansatz gelingen: die Hoffnung. Als Christen dürfen wir darauf hoffen, dass das Leid nicht das letzte Wort haben wird. Auferstehungsglaube und die Hoffnung auf das Reich Gottes schenken Gewissheit: "Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen." (Off 21,4) Und so lässt sich zusammenfassen: "'Lösungen' bietet allein die gelebte Erfahrung, die Beziehung und das Gespräch." (Grandl: Das Buch Ijob. S. 363.)
Der im Folgenden vorgestellte Unterrichtsverlauf schlägt dementsprechend den Bogen von einer Problematisierung, die das Theodizeeproblem in den Fragehorizont rückt, hin zu Antwortversuchen und Umgangsmöglichkeiten mit Erfahrungen des Leids. Abschließend wird außerdem die Frage nach dem Umgang mit Schuld in den Blick genommen.
Details
Jahr: 2016
Systematik: inrel
Mediengruppe: Zeitschrift
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