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Sonntag, 23. September 2018
   
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Fanatismus; 07
Jahr: 2015
Übergeordnetes Werk: :in Religion
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StandorteStatusFristVorbestellungen
Standorte: inrel 07/2015 Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Fanatismus zeigt sich bei einzelnen Menschen als auch in Gruppen. In beiden Fällen wird ein Feindbild kultiviert, das fest, wer anders ist als Ich - oder als die eigene Gruppe - und wer in Folge dessen abzulehnen ist. Auf diese Weise wird auch das Selbstbild des Menschen oder der Ausgangsgruppe als korrekt und rundum gut und damit identitätsstiftend festgelegt. Auf diese Weise bestärkst sich ein Schwarz-Weiß-Denken: Positives Selbstbild und negatives Selbstbild bedingen sich gegenseitig. Oft wird die eigene Haltung mehr von den negativen Eigenschaften bestimmt, die man ablehnt, als von positiven Eigenschaften, die man sich selbst zuschreibt.
Wenn Kinder und Jugendliche einer fanatischen Haltung begegnen - sei es in einem Medienbericht oder in einer Diskussion an der Schule - erscheint sie ihnen meist als fremd. "So sind wir nicht, so können wir nie sein! Was sind denn das für Menschen?" ist eine häufige Reaktion von Menschen, die sich selbst nicht als fundamentalistisch einschätzen. Deshalb ist es ein wichtiges Lernziel, anhand eigener Erfahrungen zu erkennen, dass Ansätze zum Fanatismus in menschlichen Beziehungen allgegenwärtig sind. Und es ist zusätzlich wichtig zu erkennen, dass als Unverbindlichkeit missverstandene Toleranz ("Jeder macht eben sein eigenes Ding."/"Alle haben irgendwie Recht.") kein wirksames Mittel gegen Fanatismus ist. Im Gegenteil: Gleichgültigkeit gegenüber Fragen von Wahrheit und Recht bestärkt die fanatische Haltung.
Details
Jahr: 2015
Systematik: inrel
Mediengruppe: Zeitschrift
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