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Mittwoch, 13. November 2019
   
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Ständig geprüft oder kontinuierlich unterstützt?
Schulische Leistungsbeurteilung in Schweden zwischen formativem Anspruch und summativer Notwendigkeit
Jahr: 2017
Übergeordnetes Werk: Praktiken der Prüfung; 03
Inhalt
An die Stelle punktueller Überprüfungen in Form von (Abschluss-)Prüfungen tritt im schwedischen Bildungssystem die fortlaufende schulische Leistungsbeurteilung während des Schuljahres (formative Beurteilung). Schüler_innen erhalten erst mit den Zeugniszensuren - beginnend ab Klasse 6 - eine summative Beurteilung in Form einer Note. Das Abschlusszeugnis der neunjährigen Grundschule ist relevant für den Übergang an die weiterführende Schule, das Abschlusszeugnis der weiterführenden Schule wiederum für den Hochschulzugang bzw. den Übergang in den Arbeitsmarkt. Der Beitrag beleuchtet, wie sich die formative und summative Leistungsbeurteilung in Schweden in den Regularien darstellt und kontrastiert dies mit den Beurteilungspraxen von Lehrkräften und den Beurteilungserfahrungen der Schüler_innen bezüglich der beiden Funktionen der Leistungsbeurteilung und ihrer Wechselwirkungen. Es zeigt sich, dass in der Beurteilungspraxis die formativ gedachten Rückmeldungen zum Lernstand teilweise durch die summativen Beurteilungselemente überlagert werden, wodurch sich widersprüchliche Anforderungen für die Lehrkräfte ergeben, die diese versuchen auszubalancieren. Bei den Schüler_innen scheint die kontinuierliche Rückmeldung ebenfalls andere Effekte zu haben als die primär intendierten, u. a. die Erzeugung eines Gefühls des ständigen Geprüftwerdens.
Details
Jahr: 2017
Systematik: zfpäd
Beschreibung: S. 317 - 333 (17 Seiten)
Mediengruppe: ZS-Artikel
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