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Dienstag, 12. November 2019
   
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Grundlagen der Religionspädagogik
Zum Verhältnis von Theologie und Erziehungswissenschaft
Verfasser: Schilling, Hans
Jahr: 1970
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Standorte: RPA 020/47 Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Das Werk setzt sich zum Ziel, vor problem- und begriffsgeschichtlichem Hintergrund die wissenschaftstheoretische Grundlagenproblematik der Religionspädagogik aufzuhellen und dabei die Frage zu beantworten, was Religionspädagogik angesichts des gewandelten Wissenschaftsverständnisses unserer Tage sein könne. Auf diesem Wege konnten die historischen Wurzeln des Problems am besten bloßgelegt und die frühesten literarischen Belege des Terminus "Religionspädagogik" identifiziert werden. Dabei zeigte sich, daß jeder Begriff von Religionspädagogik ein bestimmtes Verhältnis von Theologie und Erziehungswissenschaft postuliert, wie umgekehrt dieses Verhältnis seinerseits einen bestimmten Begriff begünstigt. Um sagen zu können, was Religionspädagogik hier und heute in Abhebung von antiquierten Konzepten bedeutet, muß das Verhältnis von Theologie und Erziehungswissenschaft durch seine ganze Entwicklung hindurch reflektiert und nach Maßgabe moderner theologischer wie erziehungswissenschaftlicher Selbstauslegung neu bestimmt werden. Die traditionell-katholische hierarchisch-analogische Verhältnisbestimmung zwischen diesen beiden Wissenschaftsbereichen erweist sich dabei aus theologischer wie aus erziehungswissenschaftlicher Sicht als unhaltbar. An seine Stelle muß ein unserer Zeit entsprechendes dialogisch-kooperatives Beziehungsmodell gesetzt werden. Eine "katholische" wie "christliche" Pädagogik (mitsamt ihren kultur- und schulpolitischen Konsequenzen) muß heute endgültig verabschiedet werden, da sie auf der Voraussetzung beruhte, daß die Pädagogik eine innerlich von der Theologie abhängige, theologisch normierte Disziplin sei. Vielmehr impliziert das heute angebrachte dialogische Beziehungsmodell die konsequente theologische Freigabe einer ausschließlich in eigener Verantwortung arbeitenden weltlichen Erziehungswissenschaft. Mögen sich auch gewisse wissenschaftslogisch bedingte Schwierigkeiten in der Interkommunikation zwischen den Gesprächspartnern "Theologie" und "Erziehungswissenschaften" ergeben, ist doch der Dialog durchaus möglich, sinnvoll, ja sogar notwendig, weil beide Wissenschaften einen gemeinsamen anthropologischen Bezugs- und Schnittpunkt haben. Religionspädagogik kann sodann auf der Basis des dialogisch interpretierten Verhältnisses neu ausgelegt werden als das der weltlichen Erziehungswissenschaft speziell zugeordnete, mit ihr ständig korrespondierende, auf ihre Sachinformation angewiesene, sich mit ihr auseinandersetzende disziplinare Organ der Praktischen Theologie. Eine Befragung des Neuen Testaments auf sein Erziehungsverständnis hin zeigt als Abschluß des Buches, was die neutestamentliche Offenbarung als Grundlage religionspädagogischer Theorie ergibt bzw. nicht ergibt.
Details
Jahr: 1970
Verlag: Ostfildern, Patmos Verlag
Systematik: RPA 020
Beschreibung: 1. Aufl., 480 S.
Mediengruppe: Buch
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