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Weltmission in ökumenischer Zeit
Jahr: 1961
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Standorte: MuP 001/21 Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Aus dem Vorwort: 1935 erschien im Leopold Klotz Verlag in Gotha ein Sammelwerk mit dem Titel „Das Buch der deutschen Weltmission". Mehr als 50 Mit arbeiter hatte der damalige Professor für Missionswissenschaft an der Universität zu Berlin, D. Julius Richter, gebeten, den Stand der deutschen Missionsarbeit darzustellen. Der Ton lag eindeutig auf dem deutschen Beitrag. Unter den Verfassern befanden sich keine Ausländer. Im Blick punkt der deutschen Mission lag damals in erster Linie das, was in der mehr als hundertjährigen Arbeit von deutschen Missionaren, ihren Frauen, den Schwestern, den Ärzten, den Missionskaufleuten in Afrika und Asien geschaffen worden war. So stellte das Buch das weltweite Arbeitsfeld der deutschen Mission dar, beschrieb in Selbstdarstellungen die deutschen Missionsgesellschaften, kennzeichnete die Aufgabe jener Zeit. Nur in seinem letzten Teil über die Arbeit und die Frucht spürte man die ersten Zeichen des Wandels vom Missionsfeld zur Kirche. Julius Richter, dessen Lebenswerk wir im Jahre 1962 zu seinem hundertsten Geburtstag erneut gedenken sollten, hat mit dem damals veröffentlichten Werk getreulich das Bild der Missionsarbeit seiner Zeit widergespiegelt. Es ging um den Dienst der Missionare, um die deut sehen Missionsfelder, um Gesellschaftsaufgaben und Strukturen. Als jetzt nach 25 Jahren der Plan durchdacht wurde, zur Orientierung der evangelischen Gemeinden und vielleicht auch der Öffentlichkeit ein ähnliches Buch herauszugeben, stand von vornherein fest, daß der Blick punkt nach allem, was wir in diesen 25 Jahren an Ereignissen, Katastro phen und Entwicklungen erlebt haben, ein anderer sein mußte. Es ging nicht an, ein neues „Buch der deutschen Weltmission" zusammenzustellen. Das ist keine Kritik an dem, was vor 25 Jahren richtig gewesen ist. Wir leben in einer Zeit, die ökumenisches Gepräge trägt. Das neue Buch er scheint in dem Jahr, in dem sich die Integration des Ökumenischen Rates der Kirchen und des Internationalen Missionsrates vollzieht. Kirche und Mission können nicht mehr in früherer Weise voneinander unterschieden werden. Wir haben in diesen 25 Jahren — die Weltmissionskonferenz in Tambaram 1938 war bereits das Signal dafür — etwas vom Wunder der Kirche unter den Völkern sehen dürfen. Auch wenn diese Kirche nur eine Minderheit und oft genug auch schwach und anfällig ist: sie ist eine Wirklichkeit. Die missionarische Arbeit ist in ein neues Stadium ge treten.
Details
Jahr: 1961
Verlag: Stuttgart, Missionsverlag
Systematik: MuP 001
Beschreibung: 1. Aufl., 335 S.
Beteiligte Personen: Brennecke, Gerhard [Hrsg.]
Mediengruppe: Buch
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