Informationen zum Datenschutz <Hier klicken>
Bei der Verwendung dieser Webseite werden Cookies angelegt, um die Funktionalität für Sie optimal gewährleisten zu können. Zudem werden personenbezogene Daten erhoben und genutzt. Bitte beachten Sie hierzu unsere allgemeine Datenschutzerklärung. Mit der weiteren Nutzung stimmen Sie diesen Bedingungen zu.
Donnerstag, 23. Januar 2020
   
Mediensuche Einfache Suche
minimieren
Ihre Mediensuche
Tipp: Bei angezeigten Treffern ohne Signatur-/Standortbezeichnung handelt es sich um Zeitschriftenartikel (ZS-Artikel) oder Aufsätze (BU-Aufsatz) die sich in einer bestimmten Zeitschrift oder in einem Buch befinden (siehe: »übergeordnetes Werk«).
10 von 52
Lieb Schwesterlein, laß mich herein
Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet
Verfasser: Drewermann, Eugen
Jahr: 1993
verfügbarverfügbar
Exemplare
StandorteStatusFristVorbestellungen
Standorte: Psy 332/39 Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
"Eine Witwe hatte zwei Töchter, davon war die eine schön und fleißig, die andere häßlich und faul. Sie hatte aber die häßliche und faule, weil sie ihre rechte Tochter war, viel lieber, und die andere mußte alle Arbeit tun." Das Märchen von >Frau Holle< greift, wie viele andere auch, ein Thema auf, das die Menschen quält, seitdem sie sich über den merkwürdigen Gang der Welt Gedanken machen: Warum, so fragt es, geht es in der Welt immer wieder dem Schlechten gut, dem Guten aber schlecht? Was ist der Sinn dieses flagranten Unrechts, das man so oft und allerorten sieht? Auf diese komplexen und schwierigen Menschheitsfragen können Märchen, so der praktizierende Psychotherapeut und engagierte Kirchenkritiker Eugen Drewermann, eine Antwort geben. Mittels ganz unterschiedlicher Verfahren - zum Beispiel der Symbolforschung und der Literaturwissenschaft, der Tiefenpsychologie C. G. Jungs und der Freudschen Psychoanalyse - interpretiert er unter anderem >Frau Holle<, >Brüderchen und Schwesterchens aber auch unbekanntere Märchen der Gebrüder Grimm als Darstellung der langen Suchwanderungen des Menschen nach sich selbst. Denn die Märchen "wissen, daß alle Kriege sich zunächst im Inneren des Menschen zutragen und ausnahmslos dem Ziel dienen, am Ende aller Leiden geliebt zu werden; sie wissen auch, daß es keine Macht gibt, die den Menschen mehr bezaubert und beherrscht als die Liebe. Nur sie lehrt uns, die Träume für wirklicher zu setzen als den Dreinspruch der Tatsachen. Die Poesie der Liebe im Leben zu verwirklichen - dies und nichts anderes können und wollen die Märchen uns lehren." (Aus dem Vorwort)
Details
Jahr: 1993
Verlag: München, dtv
Systematik: Psy 332
ISBN: 978-3-423-35050-1
Beschreibung: 5. Aufl., 487 S.
Mediengruppe: Buch
maximieren
Signaturaufbau
Willkommen    |    «Bücherstube»    |    Veranstaltungen    |    Meine Bibliothek
Copyright 2013 Fachbibliothek Moritzburg