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Sonntag, 8. Dezember 2019
   
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Glaube Fluchten aus der Aufklärung
Verfasser: Hentig, Hartmut von
Jahr: 1992
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Standorte: RPA 560/386 Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
In unserer Zeit beunruhigt nicht nur den Autor der Rückzug so vieler, vor allem junger Menschen in die Esoterik. Sie verweigern die Verständigung über die wichtigsten Voraussetzungen unseres gemeinsamen Lebens. In der arbeitsteiligen, republikanischen, vergesellschafteten Welt aber kann es verantwortliches Handeln nur durch Gemeinverständlichkeit geben. Die Kluft zwischen einer auf Rationalität beruhenden, aber durch ratio allein nicht anleitbaren Zivilisation einerseits und der massenhaften "Flucht" aus der Aufklärung in die Geborgenheit transzendentaler "Wahrheiten" andererseits wird damit selber zu einer Gefahr für den Bestand und den Zusammenhalt der Gesellschaft. Der Autor deutet die "Flucht" als Folge einer "metaphysischen Auszehrung", für die er die verantwortlich macht, die den Glauben von Berufs wegen verbreiten. "Der Anlaß zur Beschäftigung mit dem Glauben kommt aus dem Zustand des Glaubens selbst." Was ist Glaube? Die Gläubigen berufen sich auf eine besondere "Glaubenserfahrung". Ob diese zu rationalisieren sei, wird an großen Glaubensbekenntnissen geprüft. Wie wird Glaube erworben? Anders als Religion ist Glaube nicht lehrbar. Aber man kann ihn lernen. Zehn Thesen zu einer Mathetik (einer Kunst des richtigen Lernens) des Glaubens werden der üblichen Didaktik des Glaubens gegenübergestellt. Erwartungen an eine Religion, die den Glaubensnöten heutiger Menschen gerecht wird und die diese darum würden lernen wollen, beschließen den Essay.
Details
Jahr: 1992
Verlag: Ostfildern, Patmos Verlag
Systematik: RPA 560
ISBN: 978-3-491-72262-0
Beschreibung: 1. Aufl., 142 S.
Mediengruppe: Buch
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