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Dienstag, 21. Januar 2020
   
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Entwurf einer Theorie der Kindheit
Jahr: 1999
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Standorte: Soz 310/105 Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Kindheit ist ein historisch und sozial vielgestaltiges Phänomen. Wie läßt sich Kindheit denken, nachdem biologisie-rende Konzepte wie das von der Kindheit als Entwicklungsalter nicht länger haltbar sind? Das moderne Verständnis von Kindheit basiert auf einer spezifischen Definition der Differenz von "kindlich" und "erwachsen". Kind ist, wer (noch) nicht erwachsen ist; Kindsein heißt, erwachsen zu werden. Kindheit ist ein pädagogisches Konstrukt, das die kulturellen Neulinge vom Schicksal des Generationenzyklus emanzipieren will: individuelle Entwicklung statt Erbe. Das Problem der sozialen Teilhabe wird pädagogisch als "Menschwerdung im Bildungsprozeß" formuliert. Die Einsicht in die Geschichtlichkeit der Kindheit läßt sich für eine sozialwissenschaftliche Analyse zeitgenössischer Kindheit fruchtbar machen, indem die Institutionalisierung der Differenz von "kindlich" und "erwachsen" - also die generationale Ordnung des Sozialen - zum Gegenstand der Analyse wird. Der Begriff der generationalen Ordnung knüpft an eine erziehungswissenschaftliche Tradition an, in der Erziehung als Summe der Reaktionen einer Gesellschaft auf die Entwicklungstatsache (Siegfried Bernfeld) aufgefaßt wird. Der Ausdruck "generationale Ordnung" zielt auf das Strukturmuster dieser "Reaktionen", auf die soziale Organisation der Erziehungsaufgabe.
Details
Jahr: 1999
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp
Systematik: Soz 310
ISBN: 978-3-518-58274-9
Beschreibung: 1. Aufl., 276 S.
Mediengruppe: Buch
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