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Dienstag, 10. Dezember 2019
   
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6.; Jugend im Krieg
Bürgerliche Jugendbewegung, Erster Weltkrieg und sozialer Wandel 1914 - 1923
Verfasser: Fiedler, Gudrun
Jahr: 1989
Übergeordnetes Werk: Archiv der deutschen Jugendbewegung
Bandangabe: 6.
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Standorte: Ges 010/2 -6 Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Der Erste Weltkrieg, seine Entstehungsursachen und Auswirkungen beschäftigen die deutsche Geschichtsschreibung in kontroversen Diskussionen seit vielen Jahren. Der erste moderne Massenkrieg, der die Zivilbevölkerung ebenso beanspruchte wie die Soldaten, das »Hinterland« ebenso wie die »Front«, brachte im Deutschen Reich auch einen gewaltsamen Schub sozialer Veränderungen mit sich. Organisierung und Bürokratisierung der wilhelminischen Gesellschaft erreichten im Krieg einen Höhepunkt. Der Einbruch der Technik in alle Bereiche des Lebens stürzte alte gesellschaftliche Strukturen und traditionelle Weltbilder um. Am Beispiel der bürgerlichen Jugendbewegung wird die Bedeutung des Weltkrieges als Katalysator sozialen Wandels untersucht. Die junge Generation des Bildungsbürgertums begriff den Krieg zunächst als Möglichkeit, Selbstbewußtsein zu entwickeln und Führungsansprüche für künftige bessere Zeiten anzumelden. So erklären sich die gläubige Hoffnung der Jugendbewegung auf die »reinigende Kraft« des Krieges und ihre Fluchtbewegung in den »Mythos von Langemarck«. Der Dynamik wirtschaftlicher und technischer Veränderung stellte diese Jugend ihre Utopie vom gleichbleibenden Abenteuer menschlicher Gemeinschaft gegenüber, der Realität des Krieges ihre Vision des idealistischen Jugendreiches. Die Jugendbewegung scheiterte an den Widersprüchen der modernen Zeit, erwies sich in der Krankheit des Krieges als »Fieber ohne Heil«. Die hier untersuchten Organisationen, Aktionen und Utopien dieser Jugendbewegung sind ein aufschlußreiches Objekt sozial-und ideengeschichtlicher Forschung.
 
Details
Jahr: 1989
Systematik: Ges 010
ISBN: 978-3-8046-8730-1
Beschreibung: 310 S.
Mediengruppe: Buch
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